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Unser Leistungsspektrum

Unser kardiologisches Leistungsspektrum reicht von der Früherkennung bis zur Behandlung komplexer Herzkrankheiten. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Untersuchungen und Behandlungen vor. 

Das Bild zeigt eine EKG-Kurve.

Unsere Untersuchungsmethoden

Elektrokardiogramm (EKG)

Das EKG gibt uns schnell und unkompliziert Informationen über den Herzrhythmus, die Herzfrequenz, die Herzgröße, die Wanddicke und auch über akute und chronische Durchblutungsstörungen des Herzens.

Ein Langzeit-EKG erfolgt über ein bis 3 Tage. Die Untersuchung gibt uns Informationen über den Herzrhythmus und seine Störungen. Daraus leiten wir notwendige Therapien ab.

Die Untersuchung informiert uns über Ihr Blutdruckverhalten über einen ganzen Tag. Besonders wichtig für uns sind die im Schlaf ermittelten Werte. Sie geben uns Auskunft über eventuell notwendige Therapien oder die Anpassung bereits bestehender Therapien.

Die Echokardiographie ist die wichtigste und grundlegendste Untersuchung des Herzens. Der Ultraschall durch die Brustwand zeigt uns die Lage des Herzens, die Größe aller Herzkammern und die Dicke aller Herzwände. Des Weiteren können wir die Kontraktilität beider Herzkammern in jedem Wandabschnitt beurteilen und uns ein Bild über die Funktion und Struktur aller vier Herzklappen machen.

Diese Untersuchung misst die Funktion Ihres Herzens unter kontrollierter körperlicher Aktivität auf einem Ergometer. Während Ihrer Belastung werden kontinuierlich das EKG, der Blutdruck und die Herzfrequenz aufgezeichnet. Dadurch erhalten wir Auskunft über die Fähigkeit der Pulsbeschleunigung unter Belastung (chronotrope Kompetenz), belastungsabhängige Rhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen und Bluthochdruck.

Das Schluckecho erweitert die Ultraschalldiagnostik bei bestimmten Fragestellungen. So können die Scheidewände des Herzens, das linke Herzohr und die genaue Struktur der Herzklappen beurteilt werden, um vielleicht notwendige Klappeneingriffe und Klappenoperationen genauer planen zu können.

Zur Koronarangiographie (Kardio-MRT) bedarf es, abgesehen von der Notfallindikation Herzinfarkt, einer hinreichenden Begründung. Dazu dient beispielsweise das Belastungs-EKG.  Schmerzen und Veränderungen des EKGs unter der Belastung sind hinweisgebend auf eine Durchblutungsstörung und rechtfertigen die Herzkatheteruntersuchung. Das Stressecho weist unter einer belastungsinduzierten oder medikamentös hervorgerufenen Frequenzerhöhung Wandbewegungsstörungen nach, die ebenfalls auf eine Verengung eines Herzkranzgefäßes hinweisen.

Mit dem Kardio-MRT werden strukturelle Herzerkrankungen untersucht und die Ischämiediagnostik um die Möglichkeit eines Stress-MRTs erweitert. Wir planen, ab 2027 mit dem Kardio-CT eine zur Koronarangiographie alternative, nicht-invasive Koronardiagnostik zu etablieren.

Meist versteht man unter einem Herzkatheter eine Koronarangiographie. Dabei werden über einen arteriellen Zugang, der in aller Regel am rechten Handgelenk in lokaler Betäubung erfolgt, die Kranzgefäße untersucht. Über einen dünnen biegsamen Kunststoffschlauch wird Kontrastmittel verabreicht und so die Herzkranzgefäße dargestellt. Meist kann innerhalb derselben Untersuchung dann auch eine Behandlung relevanter Engstellen erfolgen.

Weitergefasst bedeutet Herzkatheter nach entsprechender Notwendigkeit auch eine Aortovalvulographie (Darstellung des Anfangsteil der Aorta und der Aortenklappe), eine Laevokardiographie (Darstellung der linken Herzkammer) und eine Rechtsherzkatheterunersuchung. Bei letzterer handelt es sich um eine venöse Punktion mit Druckmessung im Lungenkreislauf. Dies ist für die Diagnostik von einem Bluthochdruck in der Lungenstrombahn, bei Scheidewanddefekten oder strukturellen Lungenerkrankungen wichtig. 

Eventrekorder: Bei ungeklärter Synkope oder bei ursächlich unklarem Schlaganfall wird gegebenenfalls ein Eventrekorder implantiert. Das ist ein minimaler subkutaner Eingriff linksseitig neben dem Brustbein. Das kleine sondenlose Gerät ist ein kontinuierliches „Langzeit-EKG“. Die Beschwerden können mit dem EKG abgeglichen werden, um daraus passende Therapien abzuleiten oder selten auftretenden Herzrhythmusstörungen auf die Spur zu kommen. 

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