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Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena

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Medizinische Fachbegriffe

Glossar

Es gibt 8 Einträge in diesem Glossar.
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Begriff Definition
Defibrillatoren

Sind implantierte schrittmacherähnliche Geräte zur Erkennung und Therapie von bösartigen schnellen Herzrhythmusstörungen (Tachykardien).

Diabetes mellitus

(Zuckerkrankheit) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist.

Diabetisches Fußsyndrom

Der diabetische Fuß ist eine Folgeerkrankung des Diabetes mellitus. Ist eine Zerstörung tiefen Gewebes, welche mit Störungen der Nerven oder einer Durchblutungsstörung in den Beinen einhergeht.

Diabetologie

Eine medizinische Fachrichtung der Inneren Medizin, die sich mit der Behandlung des Diabetes mellitus beschäftigt

distale Radiusfrakturen
  1. handgelenksnaher Bruch der Speiche

Der handgelenksnahe Bruch der Speiche stellt die häufigste Fraktur des Menschen überhaupt dar. Ursächlich ist meist ein Sturzereignis auf das überstreckte Handgelenk.

Zur Diagnosesicherung wird zunächst eine Röntgenaufnahme des betroffenen Handgelenkes in zwei Ebenen angefertigt. Anhand dieser Aufnahme erfolgt nun die Entscheidung, ob eine konservative oder eine operative Therapie erfolgen muss. In Zweifelsfällen wird zur weiteren Diagnostik eine Computertomografie angefertigt.

Sollte eine Operation notwendig sein, wird diese, zeitnah durchgeführt. Sollte dies nicht möglich sein, erfolgt zunächst eine Ruhigstellung des betroffenen Handgelenkes in einer Gipsschiene. Die Operation erfolgt dann geplant nach Abschwellung der Weichteile nach meist 5 Tagen.

Das häufigste zur Anwendung kommende operative Verfahren ist die beugeseitige, winkelstabile Plattenosteosynthese.

Am 1.Tag nach der Operation wird ein postoperatives Röntgenbild zur Stellungskontrolle angefertigt. Ab diesem Zeitpunkt wird bereits stationär eine physiotherapeutische Übungsbehandlung des betroffenen Handgelenkes begonnen. Eine Entlassung in die ambulante Weiterbehandlung ist nach 3-5 Tagen möglich.

Komplizierte oder offene Frakturen der handgelenksnahen Speiche bedürfen eines individuellen Therapiekonzepts.

Die Behandlung der distalen Radiusfraktur richtet sich nach der S2-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. AWMF.Registernummer 012/015,

 

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